Projekt

Erfahren Sie mehr über das Projekt Kopfschmerz Radar.

Projekthistorie

Nachfolgeprojekt CLUE genehmigt

Im Mai 2017 wurde das Folgeprojekt CLUsterkopfschmerz Erfoschen (CLUE) vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) genehmigt. Weitere Informationen folgen bald!

Projekt des Monats auf www.buergerschaffenwissen.de

Im Juli 2015 wurde das Migräne Radar zum Projekt des Monats auf der Citizen Science Plattform www.buergerschaffenwissen.de gekürt.

Start Migräne Radar 2.0

Im Juni 2015 erfolgte der Start der Datennahme des Projekts Migräne Radar 2.0. Das Team des Migräne Radar 2.0 stellen wir Ihnen hier vor.

Förderung durch die Bayerische Sparkassenstiftung

Mira-Team

Im Januar 2015 beschloss die Bayerische Sparkassenstiftung eine großzügige Förderung des Projekts, was die Umsetzung der Projekts Migräne Radar 2.0 ermöglichte. Das Bild, welches im Rahmen der symbolischen Schecküberreichung entstand, zeigt (von links): den Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, den Wunsiedler Landrat Dr. Karl Döhler, Projektmitarbeiter Sven Rill, Professor Jörg Scheidt, Hochschulpräsident Professor Jürgen Lehmann,  den Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Hochfranken Andreas Pöhlmann, Sparkassen-Marketingleiterin Ina Richter und den Stiftungsvorstand Dr. Ingo Krüger.

Gewinnung neuer Projektpartner

Als Projektpartner wurden die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein, vertreten durch den Chefarzt Dr. Charly Gaul, und die Universitätsmedizin Rostock, vertreten durch den Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie Prof. Dr. Peter Kropp, gewonnen. Auch Prof. Dr. Dr. Stefan Evers steht dem Projekt weiterhin beratend zur Seite.

Veröffentlichung erster Projektergebnisse

Titelbild Buch

Erste Projektergebnisse wurden 2013 im International Journal of Biometeorology unter dem Titel Influence of temperature changes on migraine occurrence in Germany veröffentlicht. Es konnten Hinweise darauf gefunden werden, dass eine starke Änderung der Umgebungstemperatur in den Tagen danach eine erhöhte Anzahl von Migräneanfällen nach sich zieht.

Allerdings wurden bei der Auswertung auch die systematischen Schwächen des Projekts klar. Ein Schwachpunkt entstand durch die vollständig anonyme Meldung der Migräneanfälle. Es konnte dadurch nicht nachvollzogen werden, wie viele einzelne Patienten am Projekt teilnahmen und über welchen Zeitraum ein Patient seine Anfälle meldete. Außerdem geschah die Migränediagnose durch die Patienten selber, so dass angenommen werden muss, dass auch Anfälle anderer Kopfschmerztypen gemeldet wurden.

Gerade Ärzte, aber auch zahlreiche von der Migräne betroffene Patienten, ermunterten uns, das Projekt auszubauen, die ursprüngliche Fragestellung zu erweitern und die systematischen Schwächen der ersten Projektstufe zu beheben. Dadurch entstand die Konzeption für das Projekt Migräne Radar 2.0.

Medienecho

Das Projekt erfuhr ein riesiges Medienecho, wodurch auch medizinische Experten auf uns aufmerksam wurden. Der Neurologe Prof. Dr. Dr. Evers berichtete im ARD-Buffet über das Projekt, im Anschluss stellte er den Kontakt zu den künftigen medizinischen Projektpartnern, Dr. Charly Gaul und Prof. Dr. Peter Kropp, her.

Gewinnerprojekt „Was macht gesund“ des BMBF

Mira-Team

Forschung für unsere Gesundheit

Das Migräne Radar startete 2011 als reines Studentenprojekt. Es war eines von 15 Gewinnerprojekten beim Wettbewerb „Was macht gesund“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Gesundheitsjahres 2011 ausgerufen hatte. Dabei war es das einzige Gewinnerprojekt, welches an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschule) stattfand. Alle anderen Gewinnerprojekte wurden von Universitäten vorgeschlagen.

Die Projektidee war, den oft vermuteten, wissenschaftlich aber noch nicht bestätigten, Zusammenhang zwischen Wetteränderungen und dem vermehrten Auftreten von Migräneanfällen nachzuweisen. Dazu wurden per Twitter und über ein Web-Formular anonym Migräneanfälle gesammelt und mit Daten des Deutschen Wetterdienstes verknüpft.

Entdecken Sie auch die Websites unserer beiden Forschungsprojekte Mira und Clura, bei denen wir gemeinsam mit Ihnen Migräne und Clusterkopfschmerzen erforschen!